Stadtjugendring Wolfsburg: Seit 80 Jahren Sprachrohr für junge Menschen aus der Region - starkes Netzwerk - Jubiläumsfeier auf dem Jugendzeltplatz in Almke - kurzweiliges Programm - lobende Worte von Oberbürgermeister Dennis Weilmann - farbenfrohes Bild mit radelndem Elefanten vom CVJM Wolfsburg - "Auf die nächsten 80 Jahre!"
(20.06.2026) 80 Jahre und kein bißchen leise: Der Stadtjugendring Wolfsburg feierte auf dem Gelände des Jugendzeltplatzes in Almke dieses runde Jubiläum mit einem bunten Programm für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien. Das Bogenschießen lud zum Mitmachen ein, Informationsstände waren aufgebaut, es gab Kuchen, Kaffee, Wasser und Softdrinks, Gespräche, für die Kleinsten Wasserpistolen, eine Autogrammjagd zum besseren Kennenlernen und einiges mehr. Ein lustiges Bingo-Spiel mit zahlreichen Erklärungen zu den gezogenen Zahlen durch Jugendbildungsreferentin Svenja Krampitz rundete das kurzweilige Programm ab.
In seine Rede betonte Oberbürgermeister Dennis Weilmann den jahrzehntelangen vorbildlichen Einsatz des Stadtjugendringes mit seinen rund 70 Mitgliedsorganisationen für junge Menschen in der Region und lobte das vorbildliche ehrenamtliche Engagement der vielen, vielen Helferinnen und Helfer in den Gruppen. Er versprach den anwesenden Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertretern die volle Unterstützung der Stadt Wolfsburg und von ihm selbst. Manfred Wille vom CVJM Wolfsburg übergab Vorstandsmitgliedern ein farbenfrohes Bild mit einem radelnden Elefanten vom thailändischen Künstler Nuttee Kosaiphat aus Chiang Mai in Nordthailand, da die Fahrrad-Spenden-Rundfahrten für Projekte für junge Menschen am früheren Kirchenkreisamt und jetzt am Haus der Jugend in der Kleiststraße 33 starten. Übrigens Elefanten bedeuten Weisheit, Kraft, Klugheit, Scharfsinn, Energie und Souverinität. Dies wünschte er dem Stadtjugendring in den nächsten 80 Jahren.
Manfred Wille erinnerte sich später an seinen jahrzehntelangen Einsatz im Jugendring: "Ich war sogar einmal Beisitzer im Vorstand. Damals war der der evangelisch-lutherische Kreisjugendpastor Jörg Deneke aus Detmerode Vorsitzender. Und es wurde stark im Vorstand und bei den Versammlungen geraucht. Heute glücklicherweise undenkbar. Zahlreiche prägende Momente aus den vielen Treffen sind mir im Gedächtnis geblieben. DANKE!"
Der Stadtjugendring schreibt zu seiner Geschichte: Am 3. März 1946 fand die erste Jugendversammlung in Wolfsburg statt und mündete am 18. März 1946 in der Gründung des Wolfsburger Jugendrings. Dank der Unterstützung des Jugendoffiziers Captain Yoeman wurde gut zehn Monate nach Kriegsende der erste Jugendring in der britischen Zone gegründet. Ziel der Briten war es, der Jugend Halt und Perspektive zu geben. Es sollte ein demokratischer Rahmen für eine sich selbst organisierende Jugendarbeit gegeben werden.
Der Stadtjugendring will:
- die politischen Belange der Mitgliedsverbände und der Wolfsburger Jugend in der Öffentlichkeit und gegenüber der Stadt Wolfsburg, den Parteien und Institutionen vertreten,
- die Zusammenarbeit der Jugendorganisationen durch Veranstaltungen und Aktionen fördern,
- die Aus- und Weiterbildung von JugendgruppenleiterInnen entsprechend den Anforderungen moderner Jugendarbeit gewährleisten,
- durch Beratung und Informationen die Tätigkeit der ehrenamtlichen LeiterInnen erleichtern und ihnen behilflich sein, technische und organisatorische Probleme zu bewältigen,
- durch Bereitstellung technischer Geräte und Räumlichkeiten die Vielseitigkeit der Jugendgemeinschaften fördern und ihnen Möglichkeiten für Treffen und Veranstaltungen bieten,
- durch eigene Einrichtungen die Weiterentwicklung der Jugendarbeit in Wolfsburg begleiten und die Angebotsvielfalt für Kindern und Jugendliche stärken.
Der Internetauftritt des Stadtjugendringes findet ihr hier klicken.
Der damalige Stadtjugendring-Geschäftsführer Jens Hortmeyer schreibt im Thema des Monats Juni/Juli 2013 auf dem Internetauftritt "Westhagener Pausenliga": "Der Wolfsburger Stadtjugendring - ein starkes Netzwerk für Kinder und Jugendliche - viele Vereine, Verbände, Freizeitheime und Kirchen machen mit". Zum Artikel hier klicken.


















